Meßkirch

In einem Waldstück bei Meßkirch soll in den nächsten Jahrzehnten der weltberühmte St.Galler Klosterplan nachgebaut werden. (2016)
Bei der Verwirklichung des St.Galler Klosterplans kommen Werkzeuge und Bautechniken zum Einsatz, wie sie das frühe 9. Jahrhundert kannte. (2014)
Bis zur Fertigstellung der geplanten Steinkirche soll eine Holzkirche als Versammlungsort dienen. 2014 wurden die Fundamente für diese Holzkirche ausgehoben. (2014)
Im Sommer 2016 stand die Grundkonstruktion der Holzkirche auf dem Campus Galli. Sie soll dereinst Platz für etwa 50 Personen bieten. (2016)
2017 war die Holzkirche unter Dach und der Innenausbau im Gang. (2017)
 
Das Innere der Holzkirche auf dem Campus Galli.  Als ›Museumskirche‹ wird sie nicht konsekriert, sinngemäß dürfen wir aber Sankt Gallus als ihr Patron betrachten. (2018)
Ende April 2018 gelang (im dritten Anlauf) die Herstellung einer Bronzeglocke nach frühmittelalterlichem Vorbild. Die Glocke wurde zu Ehren von Christus, Maria und Gallus gegossen. (2018)
 
So könnte Sankt Gallus nach seiner Ankunft im Arboner Forst gewohnt haben. Das Holzhäuschen am Eingang zum Campus Galli stand während des Gallusjubiläums 2012 als »Gallus-Eremitage« auf dem St.Galler Klosterhof. (2014)
Die »Gallus-Eremitage« im Wald von Meßkirch. Hier kann man sich gut vorstellen, was für ein hartes Leben der heilige Gallus in der Wildnis führte. (2016)
Auf dem St.Galler Klosterhof wirkte die »Gallus-Eremitage« noch ganz anders. Hier beeindruckte vor allem, was aus der winzigen Zelle des heiligen Gallus geworden ist. (2012)
Besucherinnen und Besucher des Campus Galli können an verschiedenen Stationen frühmittelalterliches Handwerk kennenlernen. (2016)
2014 war auf dem zentralen Bauplatz des Campus Galli, wo es übrigens auch eine originelle Gaststätte mit ›mittelalterlicher‹ Menükarte gibt, noch wenig zu sehen. Das wird sich nun von Jahr zu Jahr ändern. (2014)
Wir werden den Baufortschritt auf dem Campus Galli hier auf sanktgallus.net dokumentieren. Aber nutzen Sie doch auch selbst einmal die Gelegenheit, die ›frühmittelalterliche Großbaustelle‹ bei Meßkirch zu besuchen. Alle nötigen Informationen finden Sie unter http://www.campus-galli.de/ (2016)

Im Jahr 2013 startete in einem Waldstück nahe der baden-württembergischen Stadt Meßkirch das Projekt Campus Galli. Ein gemeinnütziger Verein hat sich das Ziel gesetzt, den St.Galler Klosterplan aus dem 9. Jahrhundert zu verwirklichen, und zwar ausschließlich mit Werkzeugen und Bautechniken des frühen Mittelalters. Ein kühner Plan, aber eine großartige Idee! Besucherinnen und Besucher, die sich auf eine Zeitreise ins Frühmittelalter begeben wollen, sind auf der Baustelle jederzeit willkommen.

Die Bauzeit der »karolingischen Klosterstadt Meßkirch« wird voraussichtlich mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Momentan stehen die Arbeiten noch ganz am Anfang. Mit der großen Steinkirche, die gemäß Klosterplan die Gottesmutter Maria und Sankt Gallus als Patrone erhalten müsste, wurde noch nicht begonnen. Da aber kein Kloster ohne Kirche auskommen kann, wird als Übergangslösung zunächst eine ›einfache‹ Holzkirche errichtet. Erst danach folgen die Unterkünfte der Mönche sowie nach und nach die übrigen Bauten.


Literatur

Campus Galli. Karolingische Klosterstadt Meßkirch, Eine einzigartige Zeitreise, o. O. o. J.

Oberschwaben-Tourismus GmbH (Hg.), Oberschwäbische Barockstraße. Perlen des Barock 2013-2014, Bad Schussenried o. J.

Reuter, Erik, Campus Galli. Der Führer zur karolingischen Klosterstadt Meßkirch, Meßkirch 2013.

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Stand: Dezember 2017